Wenn Sie bei jeder nächtlichen Bewegung ein Knarzen oder Quietschen wahrnehmen und das Ihnen nachts den Schlaf raubt, finden Sie hier die besten Tipps zur Ursachenforschung und Beseitigung der nervigen Geräusche.

Ursachenforschung

Bevor Sie Hand anlegen, ist es wichtig zu wissen, warum das Bett quietscht. Die folgenden Bauteile sollten Sie genauer in den Blick nehmen.

Die Matratze

Da heutzutage die allermeisten Betten mit Schaummatratzen ausgestattet sind, wird es zunehmend seltener, dass die Matratze die Ursache dafür ist, dass das Bett quietscht. Um bei einer Federkernmatratze herauszufinden, ob diese die störenden Geräusche verursacht, nehmen Sie sie einfach vom Bett, und legen Sie diese auf den Boden. Laufen Sie die Matratze ab, um festzustellen ob sie knarzt.

Das Bettgestell

Wenn die Matratze nicht Schuld hat, dass das Bett quietscht, sollten Sie nun Ihr Bettgestell genauer unter die Lupe nehmen. Versuchen Sie durch beherztes Ruckeln den Bettecken, das Bettgestell in Bewegung zu bringen. Hören Sie hin, ob durch die Verwindung der Materialien Knarz- oder Quietschgeräusche wahrzunehmen sind.

Das Lattenrost

Ist die Ursache noch noch nicht gefunden, können Sie sich als nächstes dem Lattenrost widmen. Meist kommt das Geräusch durch eine gebrochene oder verrutschte Latte zustande. Das können sie leicht durch eine optische Kontrolle feststellen.

Wenn kein Schaden zu erkennen ist, üben Sie auf jede der Latten einzeln Druck mit dem Handballen aus. Achten Sie dabei auf mögliche Knarzgeräusche.

Alternativ können Sie sich auf die Matratze legen. So, dass es ihrer Schlafposition entspricht. Bewegen Sie sich dabei, wechseln die Position und achten dabei auf Geräusche.

Lattenrost und Bettgestell verursachen Kontaktgeräusche

Ist die Quelle für das Geräusch noch nicht gefunden, wird das Quietschen eventuell durch die Bewegung des Lattenrostes auf den Auflageflächen erzeugt. Auch das können Sie leicht beobachten, wenn Sie das Lattenrost hin und her bewegen oder sich darauf legen und die Liegeposition wechseln.

Was tun, wenn die Matratze quietscht?

Liegt die Ursache für Ihre Schlaflosigkeit in der Federkern-Matratze, bleibt leider nur der Kauf einer neuen Matratze. Die Federn im Kern sind nicht zugänglich, daher lohnt eine Reparatur nicht. Bei einem Federrahmen können Sie aber die einzelnen Federn mit Silikonspray einsprühen. Das mag mühselig sein, beseitigt aber das störenden Quietschen dauerhaft und lässt Sie wieder ruhig schlafen..

Was tun, wenn das Bettgestell quietscht?

Ist das Bettgestell verschraubt, können sie die Geräusche beseitigen in dem Sie die Schrauben mit dem Akkuschrauber nachziehen. Ist er verleimt, können Sie mit zusätzlichen Schrauben an den Verbindungsstellen den Rahmen zusätzlich stabilisieren und so das Problem beseitigen..
Was tun, wenn der Lattenrost für das Quietschen verantwortlich ist?

Was tun, wenn das Lattenrost schuld ist?

Wenn nur einzelne Latten defekt sind, können Sie diese austauschen. Bei verrutschten Latten schieben Sie diese einfach zurück an ihren Platz und fixieren Sie mit Drahtstiften, damit sie zukünftig an der richtigen Stelle bleiben.

Wenn das Quietschgeräusch durch den Kontakt von Bettgestell und Lattenrost entsteht, können Sie einen Streifen aus Filz mit Kontaktkleber auf der Auflagefläche befestigen. So wird Ihr Bett sozusagen akustische gedämmt, und das Schlafproblem ist gelöst.

Extra-Tipp:

Wenn Sie die Ursache schnell gefunden haben, aber Ihr Bett nun schon mal so weit demontiert haben, lohnt es sich alle Verbindungen, Verschraubungen und Auflageflächen einmal optisch zu kontrollieren. So können Sie zukünftigen Ärger vermeiden.

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